Testfahrt Yamaha R1 Modell 2015

Am letzten Wochenende war bei unserem Yamaha Händler vor Ort der R-Day. Überstetzt heißt dies, dass die neuen Modelle YZF-R3 und YZF-R1 vorgestellt wurden.
Die R3 grob umrissen: 2-Zylinder-Motor, Flüssigkeitsgekühlt, 4-Takt/4-Ventile mit 321 ccm und um die 42 PS/32 Nm. Es ist als Einsteiger-Moped gedacht und da paßt es auch gut hin. Nicht weltbewegend in den Fahrleistungen und m.M.n zu weich abgestimmt. Die Optik ist jedoch super und paßt zu der R-Serie.

Kinderkram zuende, jetzt kommt der Kracher!!

YZF-R1 ABS:

  • Flüssigkeitsgekühlt, 4-Takt, DOHC, Nach vorn geneigter Reihen-4-Zylinder, 4 Ventile
  • 147,1 kW (200,0PS) bei 13.500 /min, 112,4 Nm (11,5 mkp) bei 11.500 /min
  • 998 ccm
  • Gewicht, fahrfertig, vollgetankt 199 kg

Nach etwas Wartezeit war es dann soweit, kurze Einweisung zur Rakete, Mode-D für die ersten Meter vorgegeben und ab ging es. Nachdem die ersten Kilometer abgespult waren , habe ich bei einem kleinen Stop in den Mode-B gewechselt und damit das Biest erst richtig geweckt. Was soll man anderes sagen, außer:
Schei…, dass ist ja der Wahnsinn!!
Dieses Bike ist der Hammer, nicht nur die Leistung, sondern auch die Abstimmung des Fahrwerks, die Bedienelemente (den Kupplungshebel mal außen-vor), das TFT-Display, welches reichhaltige Informationen bietet, man aber nicht ansatzweise dazu kommt diese zu bewundern, einfach alle!!

Wenn der Drehzahlmesser in dem grünen Bereich angekommen ist, geht selbst bei 180 im dritten Gang das Vorderrad, kurz in die Luft, um dann von der hervorragenden Elektronik wieder auf den Boden abgesenkt zu werden. Der Schaltassistent zum Hochschalten ist auch ein Genuss. Die Bremsen sind herrliche Anker und dazu noch super zu dosieren. Man fühlt sich sofort sicher mit dem Motorrad und meine Bedenken in Richtung schwierig zu fahren, wurden direkt zerstreut.

Ich bin begeistert, muss jedoch sagen das ein Superbike für mich erst mal nicht in Frage kommt, weil ich meinen Führerschein in Gefahr sehe, mit so einer Waffe. Aber trotzdem, wenn das mal mit dem Lotto klappt, hat die Paningale einen echten Konkurrenten bekommen. Wenn ihr die Möglichkeit habt die R1 mal zu fahren, verdammt dann laßt euch das nicht entgehen! Danke an Rudi für die Probefahrt.

Nexus 6 auf Android 5.1 updaten

Seit einigen Tagen ist ja das OTA Update 5.1 für das Nexus 6 verfügbar. Wer jedoch wie ich das Telefon gerooted hat, um die ein oder anderen nützliche App nutzen zu können, wird mit einem Fehler bei der Installation belohnt. Stichwort „OTA Update 5.1 endet mit offenem Androiden und Fehler darunter“.

Das Problem ist, dass Google seit Lollipop erkennt, wenn ein Gerät gerooted ist und verweigert damit das OTA Update, welches aber trotzdem angeboten wird. Wer sein Gerät aber trotzdem updaten möchte, kommt um einen Reset nicht drum herum. Leider funktionierte der Punkt Werkseinstellung unter Android 5.0.1 bei mir nicht vollständig, so das ein Update weiterhin verweigert wurde. Selbst ein „wipe data/factory reset“ im Recovery-Mode war erfolglos, so das ein komplett neues Image auf das Telefon mußte. Im folgenden beschreibe ich meine Vorgehensweise.

1. Backup!!!
Titanum Backup ist die App meiner Wahl.

Titanium Backup ★ root
Entwickler: Titanium Track
Preis: Kostenlos
  • Titanium Backup ★ root Screenshot
  • Titanium Backup ★ root Screenshot
  • Titanium Backup ★ root Screenshot
  • Titanium Backup ★ root Screenshot
  • Titanium Backup ★ root Screenshot
  • Titanium Backup ★ root Screenshot

Zuerst die Sicherung durchführen und zur Cloud des Vertrauens schicken (ich nehme Google Drive), das manchmal mehrere Versuche benötigt. Oder man startet unter Menü den TB-Netzserver und läd das Backup direkt auf seinen Rechner. Man sollte nicht vergessen alles unter Media (Bilder, Musik und co.) zu sichern, da dies TB nicht mitsichert! Wenn die Sicherung mit Drive syncronisiert ist, kann man ein komprimiertes Backup File downloaden.

2. passendes Rootkit besorgen
download_unrootkitIch habe „UnrootNexus6“ verwendet, welcher hier zum Download steht. Der Link ist etwa in der Mitte der Seite zu finden. Er ist fett und unterstrichen. Achtung es ist verdammt viel Werbung auf der Seite vorhanden. Wer auf das Bild schuat sollte den Link zum Download aber finden. Damit kann man ebenfalls problemlos sein Telefon in den Urzustand zurückversetzen, wenn das nächste Update ansteht 🙂

3. Android 5.1 besorgen
download_imageDies ist direkt bei Google unter folgender Adresse verfügbar: https://developers.google.com/android/nexus/images
Die zur Zeit aktuelle Ausgabe ist die Version 5.1.0 (LMY47I)

4. Dateien vorbereiten
datenstrukturIch habe shamu-lmy47i-factory-c8afc588.tgz in einen Ordner entpackt und danach wiederrum die shamu-lmy47i-factory-c8afc588.tar in den gleichen Unterordner. Die Datei image-shamu-lmy47i.zip genau in diesen Unterordner entpacken. Danach sollten alle Dateien wie auf dem Bild vorhanden sein. Man könnte noch die gesammten Dateien in den Ordner des Unrootkit kopieren, was aber nicht umbedingt nötig ist.

5. Factory-Image einspielen

  • bevor man startet sollte in den Entwickleroptionen das USB-Debugging aktiviert sein. Sollte der Punkt unter Einstellungen fehlen kann man in aktivieren, in dem man unter „Über das Telefon“ 7 mal auf den Eintrag „Build-Nummer“ klickt.
  • Telefon ausschalten und mit der Kombi Power + Lautstärke leiser zusammen gedrückt neustarten
  • USB Kabel anschließen (ich empfehle das original mitgelieferte Kabel zu verwenden
  • Am Rechner sollte jetzt im Gerätemanager folgender Eintrag vorhanden sein (siehe Bild):

Nun welcheln wir in den Ordner „UnrootNexus6“, machen bei gedrückter Shifttaste einen Rechtsklick und öffen eine Eingabeaufforderung. Jetzt geht´s los.

fastboot flash bootloader bootloader-shamu-moto-apq8084-71.08.img
fastboot reboot-bootloader
fastboot flash radio radio-shamu-d4.0-9625-02.95.img
fastboot reboot-bootloader
fastboot flash system system.img
fastboot flash userdata userdata.img
fastboot flash boot boot.img
fastboot flash recovery recovery.img
fastboot erase cache
fastboot flash cache cache.img
fastboot oem lock

6. Neustarten und freuen
Nun sollte das Nexus mit einem frischen Lollipop 5.1 vor euch liegen.

7. (optional) erneut rooten

Wenn Ihr das Nexus wieder rooten wollt, kann ich euch Nexus Root Toolkit empfehlen. Da wird eine alternatives Image eingespielt, was das Nexus rooted. Also spart euch die Einrichtung des Telefons für Punkt 8 auf.
Zwei Punkte müssen erledigt werden. In den Entwickleroptionen „OEM-Entsperrung“ zulassen und den Button „Unlook“ klicken. Als zweites den Button „Root“ betätigen. Das Toolkit ist echt komfortabel. Nur wollte das flashen des 5.1 damit nicht funktionieren, zumindest bei mir.

8. Backup wieder einspielen
Ich habe das Backup File von Drive entpackt und auf das Nexus in einen neuen Ordner „Sicherungen“ kopiert. Titanum Backup habe ich unter Menü / Einstellungen / Ort des Sicherungsordner genau diesen Ordner „Sicherungen“ zugewiesen. Danach kann man unter der Stapelverarbeitung des TB „Alle Anwendungen mit Daten wiederherstellen“. Dieser Vorgang hat bei mir ca. 3 Stunden gedauert.

9. finaler Neustart
Der ist sehr wichtig, damit man nicht die unten aufgeführten Probleme hat.
aufgetretene Probleme: Wichtig ist der Punkt 9! Ich hatte das Problem, dass z. Bp.: die Tastatur nicht geändert werden konnte, der man das Debugging nicht deaktivieren konnte. Dies erledigt sich jedoch nach dem Neustart des Gerätes.

Laptop von Viren befreien

Ab und zu werde ich ja mal von Freunden gefragt, ob ich nicht mal nach einem Laptop / Notebook / PC schauen könnte, welcher Probleme macht / hat. Meistens sind es 1 – 2 Viren die das Gerät verseuchen. Diesmal hatte ich einen Laptop da, den ich ohne überlegen zu müssen als die „Top Virenschleuder“ bezeichnen kann.

System: Lenovo Laptop mit altertümlichem WinXP, mit der Bitte das die darauf befindlichen Daten nicht weg sind.

Nach kurzer Sichtung der Daten stellte sich raus, das es keinen Sinn mach alles zu sichern, da es einfach zu viele Bilder und MP3 sind. Der Virenscanner deaktiviert sich von allein, Der Browser hat gefühlte 10 Toolbars und im Windowsstart sind ca. 15 Programme, welche sofort verdächtig sind.

Also ab ins Bios, Bootreihenfolge geändert und Knoppix – UNI Chemnitz FTP-Server vom Stick gestartet.

Nachdem der Laptop mit Linux gestartet ist und komplett unterstützt wird, kann man auch eine Netzwerkverbindung und Internetleitung zulassen. Als Virenscanner benutze ich ClamAV.

Nach ca. 30 Minuten habe ich mal folgendes Bild gemacht:
DSC_0128Am Ende des ersten Scanvorgang waren es 1531 gefundene Bedrohungen. Leider habe ich es versäumt da nochmal ein Bild zu machen. So eine verseuchte „Bude“ hatte ich noch nie in den letzten Jahren. Danach wechselte ich zurück in die Windows-Welt und lies durch Avast eine Scan vor dem Systemstart durchführen, welcher nochmal 43 Bedrohungen beseitigte.

Nun geht der Rechner zurück zu seinem Besitzer, mit dem deutlichen Hinweis, dass der beste Virenscanner, das „Brain vor dem Bildschirm“ ist. Windows XP ist übrigens auch nicht mehr zu empfehlen, ähhm zu erneuern.

Sonos – Radiowiedergabe nicht möglich

Neulich wurde ich gefragt, ob ich nicht mal nach einem neu erworbenden Play 5 schauen könnte, da es nicht möglich war Radiosender wiederzugeben. Unter der bekannten Fehlermeldung „Radiowiedergabe nicht möglich“ sind ja einige Einträge im www auffindbar. Zuerst versuchte ich den am meisten genannten Lösungsvorschlag, das Zurücksetzen auf Werkseinstellung.

Werkseinstellung:

  • Player: Strom ab, Stummtaste gedrückt halten, Strom dran und die Stummtaste so lange gedrückt halten, bis die Status-LED orange blinkt, kurz warten und fertig
  • Bridge: Strom ab, Verbindungstaste gedrückt halten, Strom dran und die Verbindungstaste so lange gedrückt halten, bis die Status-LED orange blinkt, kurz warten und fertig
Achtung: Mit dem zurücksetzen der Geräte sind alle bisher gespeicherten Playlisten, Konten und Favouriten weg.

Wenn dieses Vorgehen, wie in meinem Fall nicht zum Erfolg führt, dann sollte man überprüfen, ob der Player überhaupt Internetzugang hat. Wie bei meinem Bekannten, hatte die Fritzbox Kindersicherung zugeschlagen und den neu angemeldeten Player komplett gespeert. Die Bridge komischerweise nicht. Sollte ein Updateversuch scheitern, welcher mit dem Fehlercode 1101 angezeigt wird, ist meistens der fehlenden Internetzugang schuld.

Sonos – Registrierung erneuern

Ich stand die Tage vor dem Problem, dass ich gern meine Sonos Komponenten auf mein Konto registrieren wollte. Auf der Sonos Seite kann man sich ja nach Registrierung seine bisherigen Erwerbungen anzeigen lassen. Dies ist wichtig, wenn man gern mal wie ich, an Beta Programmen teilnimmt. Bei mir war nur die Ersatz-Bridge vorhanden, woraufhin nach der Installation der Beta-App nicht weiter eingestellt werden konnte. „Komische Sache“ welche mich schon beim letzten Mal gewundert hatte. Also hab ich mal den Support kontaktiert und nach ca. 5 Minuten hatte ich einen sehr freundlichen, kompetenten Kollegen am Telefon. Nach der Übermittlung der Seriennummer eines Play´s stellte sich raus, dass alle Komponenten auf deinen Elektronikmarkt registriert sind. Schon wieder „Komische Sache²“. Nach kurzer Überlegung stellte sich heraus, dass als ich damals den ersten Play 5 gekauft habe, es ja eine kostenfreie Bridge dazu gab und ich ein Ausstellungsstück erhalten hatte. Wer denkt denn daran, dass der Markt den Artikel registriert, ist ja eigentlich total blöd. Dadurch sind aber alle darauf folgenden Komponenten ebenfalls auf die zuerst installierte Bridge registriert worden.
So, viel Geschreibsel, nun die Lösung des Problems:
Es müssen alle Komponenten auf Werkseinstellung zurückgesetzt werden und danach kann man die Teile neu auf seine eigene E-Mail Adresse registrieren.

Werkseinstellung:

  • Stromlos machen
  • Mute-Taste gedrückt halten und wieder Saft drauf
  • so lange die Mute-Taste gedrückt halten bis die LED orange blinkt

Das war es, nach kurzer Zeit blinkt die LED grün und vermeldet damit den Erfolg
Danach alles wieder neu einrichten und die Registrierung starten, dann klappt es in Zukunft auch mit dem Beta-Programm.

Aktuell läuft gerade die Beta-Version 5.2 im Betatest welche folgende Neuerungen enthält:

  • in Verbindung mit der Playbar: verbesserten Klangraum, ausgewogeneren Sound bei jeder Lautstärke und natürliche Equalizer-Verbesserungen
  • mehrere Konten bei Musikdiensten (durch Nickname möglich)
  • Android: verbesserte Suche, Steuerelemente auf dem Sperrbildschirm, Vorbereitung auf 5.0)

Ducati Monster 796

Monster 796

Monster 796

Ich hatte ja vor kurzen eine Ducati Monster 796 als Werkstattersatzfahrzeug. Meine Hypermotard 821 war zur Reparatur der Kupplung als Garantiefall bei meinem „Dealer des Vertrauens“ in Magdeburg. Damit ich nicht von da mit dem Zug zurück muss, wurde mir die Monster gestellt. Find ich einen feinen Zug von Herrn Steinbach. Wobei ich auch nee Streetfighter oder nee Diavel „zur Not“ genommen hätte. Aber nun zu meinen Erfahrungen mit der Ducati Monster 796.

Eckdaten:

  • Lüftgekühlter Zweizylinder in L-Form, 803 ccm, 78 NM, um die 83 PS
  • Trockengewicht 169 kg, ABS, Ölbadkupplung

Fahreigenschaften:
Das sich eine Monster anders fährt und anfühlt als die Hyper hatte ich erwartet, dass die Fahreigenschaften aber so unterschiedlich sind, hatte ich nicht gedacht. Zu erst einmal ist die Sitzhaltung typisch Monster, geduckt auf dem Tank hockend, Handgelenksbelastend. Jedoch muss ich sagen, das man sich schnell daran gewöhnt und ich mir durchaus auch eine Monster als nächstes Fahrzeug vorstellen könnte. Jedoch wird dies wohl eher nix, da sie mir einfach zu klein ist. Mal kucken, ich werde nochmal die neue 1200er probefahren müssen.
Zweitens finde ich sie ziemlich handlich, ich würde das Bike sogar als richtig agil bezeichnen, wenn man in der Klasse der Nakedbikes bleibt.
Was mir jedoch fehlt ist die Leistung im Vergleich zur Hyper. Sicher sind um die ca. 25 PS mehr, nicht zu verachten, aber an den Punch der Diva kann man sich schon gewöhnen. Ich finde außerdem die Monster ziemlich lang übersetzt. Das Display ist selbst bei maximaler Hintergrundbeleuchtung nur schwer ablesbar.

Pro:

  • handlich, neutral, leicht
  • schick
  • super Getriebe, hydraulische Kupplung, Blinkerschalter mit Klickfunktion

Kontra:

  • als 796 mir zu lahm
  • nix für Leute über 1,90 m
  • Display mies abzulesen

Fazit:
Die Monster 796 ist ein klasse Bike, was dem Ducatiruf sicherlicht nicht schlecht getan hat. Sie ist handlich, leicht, agil und präzise fahrbar, auch wenn es ruhig mehr Leistung sein dürfte. Ein Vergleich mit der 1100 Evo wäre wahrscheinlich besser gewesen. Da es dafür ja aber noch die neueren Modelle 821 und 1200 gibt, kann man das verschmerzen. Die 796 ist nicht ohne Grund bei den weiblichen Bikern sehr beliebt. Ich würde sie als klasse „Girlsbike“ bezeichnen.

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